Volksstimme 09.05.2017

 

 

 

Volksstimme 08.05.2017

 

Der siebente Streich in Folge

 

 

Nach dem Wettbewerb gibt es noch ein Erinnerungsfoto:

Die Teilnehmer des Schäl-Finales und Akteure des Verkehrsvereins freuen sich

über den alten und neuen Spargelschäl-Weltmeister Steffen Hinkelmann.

Foto: Lydia Kulot

 

 

Der Stralsunder Steffen Hinkelmann

hat zum siebenten Mal die Spargelschäl-Weltmeisterschaft

anlässlich des Zerbster Spargelfestes gewonnen.

 

 

Von Katrin Wurm

 

Zerbst l Die beiden Zerbsterinnen Kerstin Tzanis und Sonja Hausmann hatten sich über die Vorrunden ins Finale geschält. Sie mussten gegen Heiko Götz, Chefkoch der deutschen Biathlon-Nationalmannschaft und gegen Titelverteidiger Steffen Hinkelmann in dem groß umjubelten Finale antreten. Am Ende reichte es für die Zerbsterinnen nur für Platz drei und vier. Die ersten beiden Plätze machten die Männer unter sich aus. Und auch hier war es deutlich. Hinkelmann schaffte erneut über zwei Kilo des weißen Edelgemüses in fünf Minuten küchenfertig zu schälen. Nach der vorgegebenen Schälzeit zeigte die Waage bei Hinkelmanns Spargelstangen 2,7 Kilo an. Damit setzte er sich deutlich von den 1,7 Kilogramm von Götz ab. „Ich bin sehr glücklich und zufrieden. Auch, wenn ich das Ergebnis aus dem vergangenen Jahr nicht toppen konnte“, so Hinkelmann nach dem Wettbewerb.

Rekord nicht eingestellt

 

Vergangenes Jahr erschälte er sich seinen Rekord und schaffte in fünf Minuten 3,5 Kilogramm. „Das war dieses Jahr einfach nicht möglich. Der Spargel war anders beschaffen und ließ sich nicht so gut schälen. Aber das ist nicht weiter schlimm. Ich bin einfach nur glücklich, wieder den Titel geholt zu haben“, sagte Hinkelmann im Anschluss.

 

Der neue und alte Titelträger hat übrigens eifrig trainiert. „Ich habe seit dem 21. April jeden Tag Spargel geschält. Oft hat mir meine vierjährige Enkelin geholfen, mir die Spargelstangen gereicht und mich angefeuert“, erzählt Hinkelmann mit einem Strahlen im Gesicht. „Ich bin immer wieder gern in Zerbst und habe immer eine schöne Zeit hier“, will er noch loswerden.

Ob er im nächsten Jahr erneut antritt, lässt er offen.

 

 

 

Einen Kuss zur Belohnung bekommt der alte und neue

Spargel-Schäl-Weltmeister Steffen Hinkelmann von seiner Frau.

Foto: Lydia Kulot

 

 

 

„Nur“ Platz zwei? Macht nix, sind sich Biathlon-Koch Heiko Götz (links) und Klaus Grigoleit einig.

Foto: Lydia Kulot

 

 

 

 

Volksstimme 13.04.2017

 

Wechsel an der Spitze

 

Sie bilden die neue Führungsspitze des Zerbster Verkehrsvereins:

Jürgen Dornblut als Vorsitzender und Andrea Kahl als Geschäftsführerin.

Foto: Daniela Apel

 

 

An der Spitze des Zerbster Verkehrsvereins

gibt es zum 1. Juni einen Wechsel im Vorstand.

 

Von Daniela Apel ›

 

Zerbst l „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, erklärt Andrea Kahl lächelnd. Die gebürtige Zerbstern möchte gern etwas in ihrem Heimatort bewegen. „Als ich in der Volksstimme las, dass der Verkehrsverein einen Geschäftsführer sucht, habe ich einfach mal nachgefragt.“ Die 50-Jährige schildert, wie sie plötzlich mit dem Vorstand zusammensaß und Lust bekam mitzuarbeiten.

 

„Ich bin bereits Mitglied im Schlossverein und Gründungsmitglied des Tafel-Vereins“, erzählt Andrea Kahl. Beides liegt ihr am Herzen, doch beschränkt sich ihr Engagement bislang hauptsächlich auf das Zahlen des Beitrages. „Ich möchte mich gern ein bißchen aktiver einbringen“, erklärt die Wahlkreismitarbeiterin des CDU-Bundestagsabgeordneten Kees de Vries. Der Verkehrsverein kam für sie da bis jetzt nicht in Frage, „weil ich dachte, dort kann man nur als Gewerbetreibender und nicht als Privatperson eintreten“. Ein Irrtum.

 

Schritt für Schritt herantasten

So kam es, dass Andrea Kahl zu den acht neuen Mitstreitern gehörte, die der Verkehrsverein auf seiner Mitgliederversammlung Mitte März in seinen Reihen begrüßte. Und nicht nur das. Die 50-Jährige kandidierte ebenfalls bei der Vorstandswahl – mit Erfolg. Zum 1. Juni wird sie offiziell die Nachfolgerin von Monika Redling als Geschäftsführerin. „Bis jetzt habe ich ein gutes Gefühl“, erklärt Andrea Kahl. Schritt für Schritt wird sie sich an ihre neue Funktion herantasten, wobei „mir Monika Redling eine große Stütze sein wird“. Zudem gebe es viele Mitglieder, die mithelfen wollen, weiß sie.

 

Nicht zuletzt steht ihr Jürgen Dornblut zur Seite, der sich bereits seit 20 Jahren im Verkehrsverein engagiert – elf Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender und vor acht Jahren schonmal amtierender. Nun „habe ich mich breitschlagen lassen zu kandidieren“, denkt der frühere Stadtwehrleiter an die Wahl des Vorstandes zurück.

 

Diesen komplett neu zu besetzen, bereitete dem bisherigen Vorstand doch einiges Kopfzerbrechen. Immerhin steht der Verein vor einigen Hürden, vor allem finanzieller Art, die zu meistern sind. So läuft der Brauereivertrag aus, der jedes Jahr 5000 Euro in die Kasse spülte. Auch wird die Stadt Zerbst aufgrund der Haushaltskonsolidierung 2018 ihren Zuschuss zur Pferdemarktlotterie in Höhe von 5000 Euro streichen.

 

Aufschwung an Ideen

Die traditionelle Lotterie, die 1878 erstmals ausgerichtet wurde, soll auf alle Fälle fortbestehen. Auch bei Spargelfest und Bollenmarkt soll es keinen Einbruch geben, führt Jürgen Dornblut aus. Vor dem Hintergrund ist er froh, dass sich der künftige Vorstand ausgewogen aus neuen und alten Mitgliedern zusammensetzt. Weiterhin aktiv ist ebenfalls Klaus Grigoleit, von dem er den Vorsitz übernimmt. „Wir erhoffen uns dadurch einen Aufschwung an Ideen und Vorschlägen neben dem Bewährten“, erklärt Jürgen Dornblut.

 

„Unsere erste große Herausforderung wird der Bollenmarkt sein, der dieses Jahr im Rahmen des Zerbster Prozessionsspiels bereits im September stattfindet“, blickt Andrea Kahl voraus. „Wir haben die Alte Brücke und den unteren Markt zu bestücken“, ergänzt Jürgen Dornblut mit Blick auf die immer schwierigere Gewinnung von Händlern. Positiv sei die bisherige Resonanz der ansässigen Händler, sich beim Bollenmarkt mit einzubringen.

 

Zu den bevorstehenden Aufgaben gehöre zudem die Einrichtung eines neuen Büros für den Verkehrsverein, berichtet Jürgen Dornblut von einem bereits in Aussicht stehenden Raum. Perspektivisch soll die Zusammenarbeit mit den anderen Zerbster Vereinen ausgebaut werden. „Schließlich haben wir das gleiche Interesse, etwas für die Stadt zu tun“, begründet der frisch gewählte Vorsitzende.

 

 

Volksstimme 25.03.2017

 

Jürgen Dornblut ist neuer Vorsitzender

 

Der neue Vorstand des Verkehrsvereins: Marco Paul, Tom Hebäcker, Andreas Dittman (hintere Reihe v.l.) sowie Kerstin Tzanis, Klaus Grigoleit, Jürgen Dornblut, Andrea Kahl, Susanne Pfeifer und Christina Dammann (vordere Reihe v.l.).

Foto: Arlette Krickau

 

 

 

Der Zerbster Verkehrsverein hat einen neuen Vorstand gewählt.

Vorsitzender ist fortan Jürgen Dornblut, Geschäftsführerin Andrea Kahl.

 

Von Arlette Krickau ›

 

Zerbst l Zahlen, Zahlen, Zahlen – um die ging es auch am Donnerstagabend bei der Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins Zerbst. Allerdings – und das ist vor allem mit Hinblick auf die Berichterstattungen der vergangenen Wochen wirklich mal neu – viel im positiven Sinne.

 

Denn welcher Verein mit ehrenamtlichem Engagement kann denn mal eben mit acht neuen Mitgliedern bei einer Mitgliederversammlung auftrumpfen? Die wurden nämlich zuvor vom Vorstand bestätigt und am Donnerstagabend offiziell begrüßt und aufgenommen. Damit zählt der Verkehrsverein derzeit 57 Mitglieder, von denen 29 zur Mitgliederversammlung gekommen waren.

 

„Natürlich könnten es immer mehr sein“, war in der Pause von den Mitgliedern zu hören. Nichtsdestotrotz ist das eine akzeptable Zahl, die vor allem durch die Neuzugänge gut verjüngt wurde. Unter den neuen Mitgliedern sind unter anderem die ehemalige Zwiebelkönigin Kerstin Tzanis und auch die beiden amtierenden Hoheiten Christina Dammann und Stefanie Stutterheim.

 

    Neue Mitglieder (v.l.): Kerstin Tzanis, Andrea Kahl, Tobias Lehnert, Susanne Pfeifer, Christina Dammann und Stefanie Stutterheim. Foto: Arlette Krickau

 

 

 

Neue Mitglieder gewonnen

Gleich der zweite Tagesordnungspunkt trumpfte wieder mit positiver Zahl auf. Diesmal die 5000. So viel nämlich sicherte die Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld in Euro mit einem Sponsorenvertrag dem Verkehrsverein auch in diesem Jahr wieder zu. Markus Klatte von der Sparkasse war zur Übergabe persönlich gekommen.

 

Auch interessant: die Zahlen 32 und 55. Annekatrin Lindauer berichtete als Kassenprüferin, dass 32 Sachpreise bei der letzten Pferdemarktlotterie nicht abgeholt wurden. „Diese werden in diesem Jahr wieder als Preise in die Lotterie eingehen“, kündigte sie ein. Dazu wurden 55 kleinere Geldpreise nicht abgeholt im Wert von insgesamt 570 Euro. „Diese sind bereits dem Vereinskonto gutgeschrieben“, so Lindauer.

 

Elf Kandidaten zur Wahl

Und von einer absoluten Luxussituation sprach Bürgermeister Andreas Dittmann, als es Richtung Vorstandswahl ging. Denn hier waren schon im Vorfeld acht in Frage kommende Kandidaten vom Vorstand ausgewählt worden. Drei weitere meldeten sich von den neuen Mitgliedern. Mit elf Kandidaten ging es in die Wahl für die acht Vorstandsplätze. „Andere Vereine freuen sich, wenn sie einen finden, der die Verantwortung übernimmt. Hier haben wir tatsächlich die Qual der Wahl.“

 

Und die Wahl trafen die Mitglieder. Aus dem neuen Vorstand wurde dann Jürgen Dornblut zum neuen Vorsitzender gewählt, sein Vorgänger Klaus Grigoleit zum Stellvertreter, Kerstin Tzanis zur zweiten Stellvertreterin und Andrea Kahl zur Geschäftsführerin sowie Susanne Pfeifer zur Hauptverantwortlichen für die Pferdemarktlotterie.

 

 

Brauereivertrag läuft aus

Wer jetzt aber auf die Idee kommen könnte, besser als beim Verkehrsverein kann es gar nicht laufen, der muss enttäuscht werden. Auch hier gibt es natürlich auch nicht so positive Zahlen. Zum Beispiel 3000. Soviel in Euro wird dem Verein wohl künftig in der Kasse fehlen. Denn in diesem Jahr läuft der Brauereivertrag aus, der 5000 Euro jedes Jahr in die Kasse des Vereins spülte. Der Vertrag mit der Radebergergruppe soll nicht verlängert werden, um vor allem auch den lokalen Gastronomen entgegenzukommen. Dafür müssen von nun an aber diese sich auch um die Getränke beim Heimatfest kümmern und absichern. Dafür sollen rund 2000 Euro an den Verein gehen.

 

Generell muss man sagen, war im Zusammenhang mit der Vereinskasse in den Berichtsausführungen immer eher ein Minus statt eines Plus zu hören. Bei den drei großen Festen – dem Heimatfest mit Pferdemarktlotterie, dem Bollenmarkt und dem Spargelfest – geht es natürlich auch um entsprechende Beträge. Händlerschwund benannten die Mitglieder einen Grund für schwindene Einnahmen.

 

 

Weniger Händler

„Wir haben viele Händler, die uns treu begleiteten und jedes Jahr zum Fest kamen. Aber auch diese werden älter und junge kommen kaum noch nach“, sagte Klaus Grigoleit. Außerdem würden die Kosten für die Bereitstellung technischer Geräte immer mehr steigen.

 

Ebenfalls bedauerlich: Die Stadt Zerbst hat angekündigt wegen Haushaltskonsolidierung 2018 die Pferdemarktlotterie nicht mit 5000 Euro zu unterstützen. „Dieser Zuschussverlust tut uns auch weh, aber jeder verfolgt die Diskussionen, die die Stadt führt. Das heißt aber auch nicht, dass wir uns zurückziehen, sieht man, dass noch Stadtwerke, Stromversorgung und Gasstadtwerke Zerbst auf der Sponsorenliste stehen“, erklärte Dittmann. Bisher konnte der Verein jedes Jahr noch auf rund 200 Sponsorenverträge blicken. Grigoleit hofft, dass es so weitergeht.

 

 

 

Volksstimme 03.02.2017

 

Geschäftsführer dringend gesucht

 

 

Monika Redling und Klaus Grigoleit sind stolz auf die Arbeit, die der Verkehrsverein leistet.

Dennoch ist der Nachwuchs im Verein sehr gefragt.

Foto: Daniela Apel

 

Der Verkehrsverein Zerbst sucht einen neuen Geschäftsführer.

Interessenten sollten Spaß an organisatorischen Aufgaben haben.

 

Von Daniela Apel ›

 

Zerbst l „Es ist eine schöne Aufgabe, die zwar viel Arbeit macht, aber auch viel Spaß bereitet“, sagt Monika Redling. Acht Jahre fungierte sie als Geschäftsführerin des Zerbster Verkehrsvereins. Jetzt möchte sie diese Aufgabe abgeben. „Ich habe noch eine Menge Ideen, die ich einbringen würde“, erklärt sie, dass ihr einfach die Zeit für diese ehrenamtliche Funktion fehle. „Meine gewerbliche Tätigkeit braucht meine ganze Kraft.“ Mit dem Hinweis auf die Firma, die sie gemeinsam mit ihrem Mann betreibt, begründet die 63-Jährige ihren Entschluss, nicht erneut bei den bevorstehenden Vorstandswahlen anzutreten. Auch Vereinsvorsitzender Klaus Grigoleit wird sich zurückziehen. Während für ihn die Nachfolge gesichert scheint, gibt es unter den knapp 50 Mitgliedern keinen Kandidaten für die frei werdende Stelle von Monika Redling.

 

Deshalb hat sich der Verkehrsverein entschieden, öffentlich nach einem neuen Geschäftsführer beziehungsweise einer neuen Geschäftsführerin zu suchen. Und die Zeit drängt: „Bis zum 23. März muss eine Lösung gefunden werden“, verweist Monika Redling auf die dann durchzuführenden Vorstandswahlen. Zugleich hofft sie auf Bewerber. Diese sollten kontaktfreudig sein, gern selbständig arbeiten, Spaß an Kultur haben und sich in Stadt und Kreis auskennen. „Man muss nicht im Mittelpunkt stehen, dafür ist der Vorsitzende da“, sieht Monika Redling lächelnd zu Klaus Grigoleit hinüber.

 

„Organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben kommen auf den Geschäftsführer zu“, erklärt der Vorsitzende. „Es ist eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit, die auch Anerkennung findet“, bemerkt Monika Redling mit Blick auf den Zweck des Vereins. In dessen Händen liegt die traditionelle Pferdemarktlotterie, deren Einnahmen wiederum die finanzielle Grundlage für die Veranstaltung des Zerbster Bollenmarktes und Spargelfestes bilden. Daraus resultierend ergeben sich vielfältige Zuständigkeiten, um die sich der Geschäftsführer kümmert. „Das Bühnenprogramm vorbereiten, Genehmigungen einholen, einen Standplatzplan erstellen, Händlerverträge abschließen“, listet Monika Redling auf. Als reizvoll betrachtete sie stets, dass man viele Dinge entwickeln und verwirklichen kann.

 

 

Veränderung gegen Routine

 

Nichtsdestotrotz schleicht sich mitunter im Alltagsstress dennoch Routine ein, die darin mündet, es so zu machen wie immer. „Das ist tödlich“, findet Klaus Grigoleit. Aus dem Grund erachtet er als wichtig, die Zusammensetzung des Vorstandes regelmäßig zu ändern, um frische Ideen in das Bewährte hineinzubringen. „Sonst schleicht sich Routine ein und das ist ein Hemmnis für die Entwicklung“, meint der Vereinsvorsitzende.

 

Der- oder diejenige, die in die Fußstapfen von Monika Redling tritt, wird nicht auf sich allein gestellt sein. „Über die B & A Strukturförderungsgesellschaft haben wir in den zurückliegenden Jahren fast durchweg eine Kraft für die Geschäftsführung erhalten. Da sind wir sehr dankbar“, sagt Monika Redling.

 

Unterdessen erzählt Klaus Grigoleit von der Vision, sich mit anderen Vereinen aus Zerbst und dem Umland wie dem Schlossverein und dem Katharinaverein oder auch den Heimatvereinen zusammenzuschließen und ein gemeinsames Büro zu schaffen, in dem jemand hauptamtlich die anfallenden organisatorischen Aufgaben für die einzelnen Vereine übernimmt. „Die Finanzierung ist noch offen“, bemerkt Grigoleit, dass der Gedanke weiter verfolgt wird.

 

Bewerbung ab sofort

 

Doch zurück zur aktuellen Stellenausschreibung des Verkehrsvereins. Interessenten können sich persönlich in der Zerbster Kirschallee 3 vorstellen oder telefonisch unter 03923/78 44 66 melden. „Eine Kontaktaufnahme jetzt im Februar wäre schön, um dem Bewerber zu zeigen, was auf ihn zukommt“, sagt Monika Redling. Zugleich wird sie dem zukünftigen Geschäftsführer bei der Einarbeitung in die neue Tätigkeit zur Seite stehen. Nicht unwesentlich zu erwähnen ist, dass jener eine Aufwandserstattung erhält. Klaus Grigoleit spricht von einem Mini-Job, der auch entsprechend angemeldet wird.

 

Übrigens ist der Verkehrsverein nicht allein auf der Suche nach einem Nachfolger für Monika Redling. „Wir brauchen ebenfalls aktive Mitglieder, die sich einbringen wollen“, sagt Klaus Grigoleit. Wer mag, kann einfach mal ganz ungezwungen bei den Vereinsabenden vorbeischauen, die stets am letzten Dienstag im Monat ab 19 Uhr im Zerbster „Gildehaus“ stattfinden.

 

 

 

 

 

Generalanzeiger 05.10.2016

 

Die Zerbster Königin und ihre Prinzessin

 

 

 

Volksstimme 04.10.2016

 

 

 

 

Volksstimme 09.09.2016

 

 

 

Volksstimme 16.08.2016

 

 

 

 

 

Volksstimme 09.08.2016

302 ist Glückszahl des Hauptpreises

 

 

Das Los mit der Nummer 302 gewinnt den Hauptpreis der

115. Zerbster Pferdemarktlotterie: einen Ford Fiesta.

Von Sebastian Siebert ›

 

 

Gewinner gesucht

 

Bei der 115. Zerbster Pferdemarktlotterie wurden 35000 Lose ausgespielt. Unter diesen verbargen sich 400 Sachpreise und 300 Bargeldgewinne.

 

Der Hauptpreis – der Ford Fiesta – geht an die Losnummer 302. Über zwei hochwertige City-Fahrräder darf sich die Losnummer 588 freuen. Unterdessen versteckt sich hinter der 143 eine Gefrier- und Kühlkombination.

 

Die Ausgabe der Gewinne erfolgt vom 15. bis 27. August täglich im Zerbster Rathaussaal.

 

Zerbst l Es gibt keinen Aufschrei im Festzelt, als Frank Zimmermann die Nummer des Loses des Hauptpreises der 115. Pferdemarktlotterie Montag gegen 17.15 Uhr im Festzelt verkündet. Der Gewinner ist offenbar nicht anwesend.

 

Doch er hat noch genügend Zeit, seinen Gewinn, ein nagelneuen Ford Fiesta, geltend zu machen. Auch nach dem 27. August kann der Gewinn gegen Vorlage des Loses abgeholt werden. „Das ist in der Geschäftsstelle des Vereins noch bis zum 31. Dezember möglich“, sagt Monika Redling, Geschäftsführerin des Verkehrsvereins. Danach erlöschen die Gewinnansprüche.

 

Premiere im Festzelt

 

Zum ersten Mal findet die Ziehung der Lose im Festzelt statt im Rathaussaal statt. Auch der Zeitpunkt der Ziehung ist nach hinten verschoben. Begann die notariell begleitete Ziehung der Lose sonst immer am Vormittag, ist sie Montag auf den Nachmittag verlegt. Die Organisatoren vom Verkehrsverein wollen damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen sollte es mehr Menschen ermöglicht werden, an der Ziehung teilzunehmen. Zum anderen, daher der Ortswechsel, hoffen die Organisatoren auf eine Belebung des Nietenballs, der im Anschluss beginnt. „Wenn die Leute schon einmal im Festzelt sind, bleiben sie vielleicht auch noch ein Weilchen dort“, hat Klaus Grigoleit, Vorsitzender des Vereins bei der Jahreshauptversammlung im Frühjahr erklärt.

 

 

„Es waren eigentlich genau so viele Leute wie auch sonst da“, sagte Frank Zimmermann, Vorstandsmitglied im organisierenden Verkehrsverein. Man wolle prüfen, wie im kommenden Jahr damit zu verfahren sei. Zimmermann hat gerade mehr als zwei Stunden lang die Losnummern verkündet. Genau 424-mal nennt er den Preis, die Nummer, den Sponsor, dem er gleichzeitig auch dankt. Die Losfee ist wie in den Jahren zuvor Zwiebelkönigin Kerstin Tzanis. 276 Lose verbleiben in der Trommel. Diese haben alle 10 Euro gewonnen.

 

Zum ersten Mal dabei ist Notariatsverwalter Christian Sieberling, der das Amt von Christel Klang kommissarisch verwaltet und ab 1. September der neue Notar in Zerbst werden wird.

 

Zum letzten Mal

 

Zum wohl letzten Mal dabei ist Renate Kühnel. Sie trägt schon seit Anfang der 1990er Jahre die Losnummern in die Tabellen ein und protokolliert, was Glücksfee, Notar und Moderator gemeinsam als Gewinne bekannt geben. Das reiche nun, sagt die 65-Jährige. Sie trägt die Nummern immernoch in ein Programm ein, dass sie einst selbst geschrieben hat, erklärt sie. „Das ist noch für DOS“, so Redling. Es werde immer schwieriger, das Programm auf den modernen Rechnern zum Laufen zu bekommen. Deshalb protokollierte Claudia Warnke in diesem Jahr parallel dazu die Nummer in einer Excel-Tabelle. „Als Test für die nächsten Jahre“, so Redling.

 

Die wenigsten Gewinner waren bei der Ziehung dabei. Die Liste der Gewinnlose wird bis spätestens Donnerstag im Rathaus vor der Katharina-Sammlung und vor der Gewinnausstellung aushängen. Dann wird sie auch im Internet unter www.verkehrsverein-zerbst.de veröffentlicht.

 

Insgesamt hat die Lotterie 35 000 Lose und 700 Preise.

 

 

 

Volksstimme 23.06.2016

 

 

 

 

Volksstimme 09.05.2016

Spargel-Rekord

Hinkelmann schafft 3,5 Kilo

 

 

Pure Erleichterung:

Als Titelverteidiger Steffen Hinkelmann aus Lüdershagen sein Ergebnis hört, ist er überglücklich.

Foto: Katrin Wurm

 

 

 

Der alte Zerbster Spargelschäl-Weltmeister ist auch der neue. Steffen Hinkelmann holt sich zum sechsten Mal den Titel.

 

Zerbst l Als Dietmar Mücke, Moderator der Spargelschäl-Weltmeisterschaft, gestern kurz vor 16 Uhr die Ergebnisse des Wettbewerbs verliest, herrscht gespannte Stimmung. Steffen Hinkelmann aus Lüdershagen, Titelverteidiger und Rekordhalter, will unbedingt erneut gewinnen und am besten auch sein Ergebnis aus 2014 toppen. Damals schälte er in fünf Minuten 3480 Gramm Spargel küchenfertig.

 

„Und den Sieg holt Steffen Hinkelmann mit 3500 Gramm in fünf Minuten“, verliest Mücke. In diesem Moment kann Hinkelmann nicht mehr an sich halten und reißt vor lauter Freude die Arme in die Höhe. Hinkelmann schält unter starker Konkurrenz. Mit ihm im Finale schält die Zerbster Zwiebelkönigin Kerstin Tzanis. Sie schafft 1400 Gramm. Auf Platz vier folgt ihr der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann mit 1900 Gramm. Marcin Tadeus Dusza, für den sich mit Abstand die meisten Fans vor der Bühne versammelt hatten, erreicht Platz drei mit 2300 Gramm. Auf Platz zwei schält sich Stralsundmeister Karsten Wiegel aus Stralsund mit 3040 Gramm. Damit knacken beide „Nordlichter“ die 3000er Marke. „Gegen Steffen hatte ich heute wieder keine Chance“, sagt Wiegel nach dem Wettbewerb und nimmt ihn beherzt in den Arm. Ebenso chancenlos sieht sich der Bürgermeister Andreas Dittmann: „Wie heute geschält wurde, da habe ich wirklich Respekt. Alle waren sehr schnell. Da war ich natürlich chancenlos.“

 

Steffen Hinkelmann aus Lüdershagen bei Stralsund gewinnt damit den Wettbewerb zum sechsten Mal. „Ich hatte dieses Mal kein gutes Gefühl. Aber es hat geklappt und ich bin überglücklich“, verrät er danach freudestrahlend. Ob er im nächsten Jahr wieder in der Nuthestadt antritt, dann bei der 22. Spargelschäl-Weltmeisterschaft, will der Gastronom offen lassen.

 

 

Bühnenprogramm

 

Doch nicht nur der beliebte Schäl-Wettbewerb lockt am Wochenende Tausende in die Zerbster Innenstadt. Ein umfangreiches Bühnenprogramm und vielseitige gastronomische Angebote laden die Nuthestädter und auch viele Gäste aus anderen Regionen zum Verweilen ein. Auf der Bühne auf der Schloßfreiheit und auf der Bühne in der Freikirche St. Bartholomäi werden verschiedene Programmpunkte geboten. Unter anderem zeigen Tanz- und Künstlergruppen ihr Können, Bands spielen und Sportvereine präsentieren sich. Auch Modenschauen finden statt. In der Freikirche St. Bartholomäi verkauft der Rotary Club Zerbst außerdem Kaffee und Kuchen. Die Einnahmen aus diesem Verkauf kommen wieder einem guten Zweck zu Gute.

 

Wie in jedem Jahr bietet das Zerbster Spargelfest den regionalen Vereinen eine Plattform, um ihr Können der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Rund um diese Spargelfest-Schauplätze sind Kinderkarussells aufgebaut, und die Gewerbefachausstellung im Zerbster Schlossgarten lädt mit Tierschauen, Messeständen und anderen Mitmach-Attraktionen ebenso zu einem gemütlichen Rundgang ein. Das Zerbster Schloss ist natürlich ebenfalls offen. Zudem findet auf der Neuen Brücke ein Trödelmarkt statt und am Sonntag haben viele Geschäfte in der Innenstadt geöffnet. Und so verwundert es nicht, dass beim 25. Zerbster Spargelfest wieder ganz Zerbst auf den Beinen ist.

 

 

 

General-Anzeiger  15.05.2016

 

Neuer Schäl-Rekord!

Steffen Hinkelmann verteidigte seinen WM-Titel

 

 

Volksstimme 10.05.2016

 

 

General-Anzeiger 04.05.2016

 

 

General-Anzeiger 04.05.2016

Sonderveröffentlichung

 

 

 

 

Volksstimme  18.04.2016

 

Hoheitstreffen zum Spargelfest

 

 

Spargelschälweltmeister Steffen Hinkelmann (Mitte) will versuchen,

seinen 2014 aufgestellten Rekord noch einmal zu brechen.

Foto: Franziska Werner

 

Das 25. Spargelfest wird vom 8. bis zum 10. Mai in Zerbst stattfinden.

 

Zerbst l „Es wird ein Treffen der Hoheiten und Majestäten aus den Nachbarregionen am Sonnabend geben“, sagte Monika Redling, Geschäftsführerin des organisierenden Verkehrsvereins über das geplante 25. Spargelfest in Zerbst. Am Sonnabend werden zehn Majestäten erwartet.

 

Zudem wurde eine Antrag an das Rekordinstitut von Deutschland gestellt, so Vorsitzender Klaus Grigoleit. Der Spargelschälweltmeister Steffen Hinkelmann aus Stralsund wolle nämlich versuchen, seinen eigenen Weltrekord von 3480 Gramm küchenfertig geschältem Spargel innerhalb von fünf Minuten zu brechen. Den Rekord hatte er 2014 aufgestellt. Er könnte, sollte das klappen, damit zum sechsten Mal in Folge Weltmeister werden. „Und das soll dann offiziell dokumentiert werden.“ Bislang ist Günter Richter aus Zerbst mit sieben Siegen, wenn auch nicht in Folge, derjenige, der die meisten WM-Titel auf sich vereinen kann. Das Schälen beginnt am Sonnabend. „Es gibt zwei Qualifikationsrunden“, so Redling. „Am Sonntag folgt dann eine weitere Qualifikationsrunde und das Finale um 15 Uhr“, berichtete sie weiter.

 

„Wir rufen auch alle auf: Um den Weltrekord nach Zerbst zu holen, können sich alle bei uns anmelden, die gut Spargelschälen können“, sagte Klaus Grigoleit.

Anmelden kann man sich unter der Nummer 03923/78 44 66.

 

Ein umfangreiches kulturelle Rahmenprogramm sei zudem geplant. Am Sonnabend spielt das Duo „Black Velvet“ aus Dessau tagsüber. Abends gibt es deine Udo-Jürgens-Show „Niemals im Bademantel nach New York“.

 

Sonntags spielt „Hot Music“ aus Dessau, für den späten Nachmittag wird Schlagersängerin Angelika Martin erwartet, teilte Monika Redling mit.

 

Parallel dazu findet an dem Wochenende die Gewerbefachausstellung statt. Die Veranstalter hoffen auf gutes Wetter und viele Gäste.

 

 

 

General-Anzeiger 30.09.2015

 

 

 

Volksstimme vom 19. August 2015

 

Strahlende Gewinnerin - Auto für Zerbsterin

(Alexandra Naumann aus Zerbst)

 

Volksstimme vom 10. August 2015

 

 

General-Anzeiger vom 27. Mai 2015

 

 

 

General-Anzeiger vom 29. April 2015

 

 

 

 

Volksstimme vom 04. Oktober 2014

Von Daniela Apel

 

20. Schäl-WM folgt 25. Bollenmarkt

 

 

Spargelschälweltmeister Steffen Hinkelmann

 

Zum 20. Mal findet in diesem Jahr die Spargelschälweltmeisterschaft statt. Derweil erlebt der Bollenmarkt seine 25. Auflage. Beide Veranstaltungen liegen in den organisatorischen Händen des Zerbster Verkehrsvereins.

 

Zerbst l Die Veranstaltungsflyer für 2015 sind bereits gedruckt. "Am 9. und 10. Mai findet das 24. Spargelfest mit einem Jubiläum statt", erklärt Monika Redling. Zum nunmehr 20. Mal werde die Spargelschälweltmeisterschaft durchgeführt, ergänzt die Geschäftsführerin des Verkehrsvereins. Steffen Hinkelmann aus Lüdershagen bei Stralsund will erneut antreten und seinen Titel verteidigen. Stolze 3480 Gramm schaffte er im vorigen Jahr - das ist Rekord, mehr Spargel schälte bislang niemand in fünf Minuten. Vielleicht gibt es ja einen Herausforderer, der das überbieten kann? Vielleicht einer der bisherigen Titelträger, die zur runden WM erwartet werden?

 

Nach der Premiere 2014 wird parallel zum Spargelfest wieder die Gewerbefachausstellung laufen. "Das wirkt sich spürbar auf die Gästezahlen aus", sagt Monika Redling. "Kopplungen befruchten sich gegenseitig", bemerkt Klaus Grigoleit. Für weitere Ideen seien sie offen, ergänzt der Vereinsvorsitzende. "Je vielseitiger das Angebot, desto besser", ergänzt Monika Redling.

 

Besuchermagnet beim Bollenmarkt ist stets der große Festumzug der Vereine und Schulen. Dieser ist auch bei der 25. Auflage am 3. und 4. Oktober fest eingeplant. Darüber hinaus sollen anlässlich des Jubiläums Hoheiten wie die Gommeraner Gurkenkönigin, die Calbenser Bollenprinzessin oder auch die Beelitzer Spargelkönigin eingeladen werden, einen wunderbaren Tag in Zerbst zu verleben, das bekanntlich eine Zwiebelkönigin besitzt, die aktuell von Kerstin Tzanis verkörpert wird. "Auf diese Weise wollen wir Zerbst in Sachsen-Anhalt und Brandenburg bekannter machen", erläutern Monika Redling und Klaus Grigoleit den werbenden Hintergrund der Aktion.

 

Finanzierungsgrundlage für die beiden Stadtfeste ist die Pferdemarktlotterie, die 2015 zum 114. Mal zum Heimat- und Schützenfest ausgespielt wird. "In den vergangenen Jahren haben wir diese mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen", sagt Monika Redling. 2014 war die Nachfrage derart groß, dass sie sich entschieden, den Losverkauf zu bremsen. Aus dem Grund "erhöhen wir die Anzahl der Lose von 33 333 auf 35 000", berichtet sie. Gleichzeitig werden die Sach- und Geldpreise von 666 auf 700 aufgestockt, so dass die Gewinnchance von 1 zu 50 erhalten bleibt. "Wir streben wieder an, über 200 Sponsoren zu akquirieren", hofft Klaus Grigoleit. "Ohne die vielen Sponsoren wäre die Lotterie in dieser Quantität und Qualität nicht leistbar", betont Monika Redling. Sie dankt deshalb allen Firmen und Geschäften, Unternehmen und Privatpersonen, die mithelfen, dass diese Tradition fortgesetzt werden kann.

 

Um die genannten Veranstaltungen stemmen zu können, braucht es viele Engagierte. Der Verkehrsverein zählt momentan 53 Mitglieder. "Über weitere aktive Mitstreiter würden wir uns freuen", sagt Monika Redling. "Wir suchen vor allem junge Leute, die mitziehen, da der Altersdurchschnitt immer höher wird", ergänzt Klaus Grigoleit. Wer Lust hat, sich in seiner Freizeit für das gesellschaftliche Leben von Zerbst und für die Stadt einzubringen, ist willkommen. Das Organisieren der Feste ist aber nur das Eine, wie Monika Redling hervorhebt. Es gibt zudem monatliche Vereinsabende und gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise die Weihnachtsfeier oder gemeinsam Besuche von Karnevalssitzungen.

 

 

Volksstimme vom 04. Oktober 2014

 

 

 

Volksstimme vom 21. August 2014

 

 

 

Volksstimme vom 12. Mai 2014

 

 

 

 

 

        

 

 

Volksstimme vom 28.04.2014

 

 

 

Volksstimme vom 23. April 2014

 

 

 

 

Volksstimme vom 31. März 2014

 

 

 

Volksstimme vom 06.05.2013

 

 

 

       

 

 

 

Volksstimme vom 28.03.2013

 

Bericht

 

110. Zerbster Pferdemarktlotterie

 

Losverkauf angelaufen, Aktionen zu Hauptpreis

 

Etwa ein Drittel der 33 333 Lose des 110. Jahrgangs der Zerbster Pferdemarktlotterie sind bereits verkauft. 666 Sach- und Geldgewinne sind im Topf der von Zerbster Verkehrsverein ausgetragenen, traditionsreichen Lotterie. Allen voran als Hauptpreis ein Opel Corsa.

 

Von Antje Rohm

Zerbst. Strahlend weiß glänzt er gestern Morgen in der Sonne, der Opel Corsa Satellite, den Klaus Grigoleit, Vorsitzender des Zerbster Verkehrsvereins, offiziell im Autohaus Böttche übernimmt. Das Fahrzeug ist

der Hauptpreis der diesjährigen Zerbster Pferdemarktlotterie und der Verkehrsvereins-Vorsitzende freut sich, „dass uns nach einer längeren Zeit Pause diese Partnerschaft mit Opel gelungen ist“. Das ist in Zerbst jetzt das Autohaus Böttche. „Anliegen unserer Geschäftsleitung ist es, sich in der Region, sich vor Ort zu engagieren“, unterstreicht der verantwortliche Verkaufsberater Uwe Tschakert die Intensionen des Hauses. Beide Partner blicken dabei auf noch eine Novität zur Pferdemarktlotterie voraus. Nicht

nur der Hauptpreis wird während des Zerbster Heimat- und Schützenfestes den Losverkauf auf der Schloßfreiheit begleiten. Vom Donnerstag bis Sonntag

des zweiten Wochenendes wird das Autohaus dort mit einem eigenen Stand und eigenen Aktionen vertreten sein. „Wir haben die Grundlagen geschaffen, dass die 110. Zerbster Pferdemarktlotterie inhaltlich und wirtschaftlich gut werden kann“, blickt Klaus Grigoleit auf den derzeitigen Stand. Der Losverkauf läuft und auch die Sponsorenverträge sind weitgehend unter Dach und Fach. „Wer uns aber diesbezüglich noch unterstützen möchte, kann sich gern melden“, ergänzt Geschäftsführerin Monika Redling.

 

 

 

Volksstimme vom 14. August 2010

 

109. Zerbster Pferdemarktlotterie: Wie im Vorjahr bleibt der Hauptpreis überraschend in der Nuthestadt

 

 

Katja Paul nimmt Glückwünsche, Blumen und Auto von Klaus Grigoleit, Vorsitzender des Verkehrsvereins, entgegen. Zusammen mit Mann Marco hat sie den Hauptpreis der 109. Pferdemarktlotterie gewonnen: einen Nissan Pixo. Verkehrsvereinsgeschäftsführerin Monika Redling und Autohaus-Geschäftsführer Hendrik Kovac freuen sich mit. 

Foto: Andreas Mangiras

 

 

 

Katja Paul: „Zweimal verdrucken geht ja wohl nicht“

 

Von Andreas Mangiras

 

Zerbst. Die Sektgläser klirrten gestern Vormittag im Autohaus Kovac im Zerbster Gewerbegebiet Frauentormark. Katja (35) und Marco Paul (36), die seit einiger Zeit Zerbster sind, sie stammt aus Deetz, er aus Schweinitz, nahmen den 1. Hauptpreis der 109. Zerbster Pferdemarktlotterie entgegen: einen niegelnagelneuen Nissan Pixo. Klaus Grigoleit, Vorsitzender der Verkehrsvereins Zerbst, seine Geschäftsführerin Monika Redling und Autohaus-Geschäftsführer Hendrik Kovac gratulierten dem überglücklichen Paar und wünschten allseits gute Fahrt. „Ich habe am Dienstag die Losnummer 243 auf Seite 1 der Volksstimme gelesen und konnte es nicht glauben. Als sie dann auch noch mal im Lokalteil stand, dachte ich: ,Zweimal verdrucken geht ja wohl nicht.‘“, sprudelte Katja Paul vor Freude über. Gezogen hatte das Los eigentlich ihr Mann Marco. Und das eher im Vorbeigehen – am Freitagnachmittag vor dem letzten Heimatfestwochenende. „Wir hatten lange gearbeitet und noch nichts gegessen“, erinnerte sich Katja Paul. Auf einen Imbiss gingen sie aufs Heimatfest. Dabei kam sie am Lotterieverkaufsstand von Karl-Heinz Pfeifer vorbei, wo auch der vierrädrige Hauptpreis, das Auto stand. Marco Paul kaufte vier Lose. „Wir sind eigentlich nicht so die Loskäufer.“ Sein erster Gedanke: „Hoffentlich gewinnen wir nicht die Fernsehanlage.“ Erst wenige Tage zuvor hatten sich Pauls einen neuen Fernseher gekauft, weil der alt gediente Apparat urplötzlich den Geist aufgegeben hatte. Doch es sollte nicht so schlimm kommen. Am Dienstag rief Marco Paul dann bei Monika Redling an: „Vor mir liegt das Pferdemarktlotterielos mit der Nummer 242. Was soll ich tun?“ Die rührige Geschäftsführerin des Verkehrsvereins konnte nach wochenlangem Vorbereitungs- und Lotteriestress nicht so schnell kombinieren: „Schauen Sie bitte im Internet nach, was sie gewonnen haben.“ Marco Paul: „Ich bin der mit der Losnummer 243.“ Da fiel der Groschen und die Freude war groß, dass der Hauptgewinn so schnell an ihre künftigen Besitzer übergeben werden konnte. Katja Paul wird den Wagen selbst nicht fahren. Im Dezember erwarten Pauls ihr zweites Kind. „Da brauche ich mehr Platz im Kofferraum. Wir geben das Auto meiner Mutter“, freute sie sich mit ihrem Mann über so viel Glück. „Tolle Quote: vier Lose – ein Hauptgewinn“, gratulierte Klaus Grigoleit. Er zog mit Geschäftsführerin Monika Redling eine positive Bilanz der 109. Pferdemarktlotterie. Alle 33 333 Lose seien verkauft worden. Im vorigen Jahr waren es 30 000 gewesen. Im gleichen Zuge sei die Zahl der Gewinne von 600 auf 666 gesteigert worden. „Das wollen wir so erst einmal beibehalten“, so Grigoleit. Preise für rund 40 000 Euro wurden ausgespielt. Rund 8 000 Euro Steuern muss der Verkehrsverein für die Lotterie abführen. Ein Drittel der Einnahmen sind für gemeinnützige Zwecke auszuweisen. „Das Geld geht in die beiden Stadtfeste Bollenmarkt und Spargelfest“, erklärte Monika Redling. „Würde die Lotterie sterben, würde das auch das Aus für die Stadtfeste bedeuten“, betonte Grigoleit. Vor zwei Jahren war es fast soweit. Die seit 1878 ausgespielte Lotterie stand auf der Kippe. Doch das scheint überwunden. „Mit jedem verkauften Los, und dazu gehören eben auch jene, die nichts gewinnen, unterstützen die Käufer unsere Feste“, betonte Grigoleit. Zugleich hob er die breite Front von inzwischen 198 Sponsoren hervor, die die Lotterie unterstützen. „Was Zerbst mit seinen relativ wenigen Einwohnern doch alles auf die Beine stellt“, beeindruckte auch Geschäftsmann Hendrik Kovac. „Das ist Wahnsinn.“

 

 

 

Bewerbung um Amt der Zwiebelkönigin     Volksstimme vom 04.09. 2009

 

Vorbereitung für Bollenmarkt läuft

 

Zerbst (am). Der Große Zerbster Bollenmarkt wird in diesem Jahr am 3. und 4. Oktober vom Verkehrsverein Zerbst e.V. veranstaltet. „Wir planen gegenwärtig das bunte Spektakel mit großem Markt und sind wie immer an der Mitwirkung unserer Vereine, Sportgemeinschaften u. ä. interessiert“, erklärten gestern Vereinsvorsitzender Klaus Grigoleit und Geschäftsführerin Monika Redling. Sie haben die Möglichkeit, im Programm auf einer Bühne oder Freifläche mitzuwirken und/oder den großen bunten Umzug mitzugestalten. Wer Interesse am Mitwirken oder Vorschläge zum Gestalten hat, sollte sich umgehend mit dem  Verkehrsverein in Verbindung setzen. „Wir freuen uns auf ihre Angebote“, so die Vereinsspitze. Selbstverständlich wird es in diesem Jahr auch wieder die Kür der neuen Zwiebelkönigin geben. Der Verein nimmt dafür ab sofort ebenfalls Bewerbungen entgegen. Die „Bollenmajestät“ wird im Rahmen eines Wissenstests rund um die „Bolle“ sowie einem Zwiebelschälwettbewerb auf der Bühne des Bollenmarktes neu gekürt. Die Krone errang in den letzten drei Jahren jeweils die Steuerfachangestellte Stefanie Scholz. Ganz besonders lädt der Verkehrsverein dazu ein, beim Großen Umzug der Vereine am 4. Oktober um 14 Uhr mitzuwirken. Dieser besondere Höhepunkt im Bollenmarkt-Programm erfreut sich in jedem Jahr eines riesigen Besucherzuspruchs und großer Beliebtheit. Darsteller historischer Persönlichkeiten, einheimische Vereine (ganz besonders in Kostümen, Trachten, Uniformen und dergleichen) gestalten jeweils ein großartiges buntes Bild in der Stadt und im Festgelände. Alle Mitwirkenden am Umzug werden auf der Schloßfreiheit begrüßt und den Besuchern vorgestellt. Der Bollenmarkt findet zeitgleich mit der Zerbster Gewerbefachausstellung und der Berufsfindungsmesse statt. Für eine Rückmeldung zwecks einer guten Vorbereitung ist die Geschäftsstelle des Verkehrsvereins in der Kirschallee 3 telefonisch unter (0 39 23) 78 44 66 oder Fax.: (0 39 23) 48 55 58 (oder per Mail an m.redling@nuthe-bau. de) erreichbar.

 

 

 

Volksstimme vom 21.08. 2009

 

Lottereie

 

Verkehrsvereinsgeschäftsführerin Monika Redling (l.) hatte gestern für Tim Schröder, den Gewinner des zweiten Hauptpreises (Reisegutschein im Wert von 1500 Euro) nicht nur den Gewinn, sondern auch noch eine Tüte „Gutes zum Naschen“. Freude herrschte auch bei Mama Stefanie und Oma Birgit Schröder. Die Familie kommt aus Serno. Fotos (3): Thomas Drechsel

 

 

 

 

 

 

108. Zerbster Pferdemarktlotterie: Veranstalter Verkehrsverein bilanziert guten Verlauf

 

2010 als Schnapszahljahr: 33 333 Lose und 666 Gewinne

 

Der fünfjährige Tim Schröder aus Serno hat den 1500 Euro-Reisegutschein – den zweiten Hauptpreis – der diesjährigen Pferdemarktlotterie gewonnen. Sein Glückslos trug die höchstmögliche Gewinnnummer – die 600. Genauso viele Gewinne wurden verlost. Im kommenden Jahr sollen es 666 sein, hat unterdessen der Verkehrsverein Zerbst e. V. als Lotterieveranstalter beschlossen.

 

 

Von Thomas Drechsel

 

Zerbst. „Ich bin der Timmi Schröder aus Serno.“ Wo er das Los gezogen hat? „Bei dem Mann mit dem Hut neben dem Auto.“ Der Fünfjährige war reichlich aufgeregt, gab manche Antwort anfangs nur flüsternd. Und freute sich, denn Oma und Mama holten gestern mit ihm gemeinsam im Ratssaal der Stadt Zerbst einen Reisegutschein im Wert von 1500 Euro ab – den zweiten Hauptpreis der diesjährigen Pferdemarktlotterie. „Er will gar nicht verreisen. Im Moment jedenfalls. Ich soll fahren: Er will bleiben, wo sein Bettchen steht. Na ja, im nächsten Jahr sicher nicht mehr“, schmunzelt Oma Birgit über ihren Enkel mit dem glücklichen Händchen. Am Heimatfest-Donnerstag hatten sie wie in jedem Jahr das Zerbster Heimat-und Schützenfest besucht. „Wir kommen immer gern hierher. Soviel ist in Serno ja nun auch nicht los, und hier gibt‘s gerade für den Kleinen was zu erleben. Und da ziehen wir immer auch ein, zwei Lose.“ Einfach drauflos, das erste Los von vorn habe Tim gezogen. „Ich hab‘ mich dann schon gefragt, was das wohl für ein Gewinn sein könnte. 600 Gewinne, und wir haben die 600. Dass das der zweite Hauptpreis ist, konnte ich gar nicht fassen“, erzählte Mama Stefanie Schröder. Wahrscheinlich werden sie den Preis in mehrere kleiner Ausflüge teilen. Ins Tropical Island zum Beispiel. „Das ist dann auch was für Tim.“ Der kommt indes immer sehr gern zum Heimatfest. Wegen der Karussells, aber am liebsten wegen der Autoscooter. Während Tim zunehmend aus dem Häuschen geriet, blieben Katrin Ritter und Madlin Werner routiniert und ausgeglichen. Die jungen Frauen sind in dieser Woche zuständig für die Gewinnausgabe. Gestern Mittag hatten sie rund 430 Loszettel eingesammelt, somit sind gut zwei Drittel der Preise ausgegeben. Und ständig stand ein Gewinner oder eine Gewinnerin vor den beiden. Kinder mit ihren Großeltern wie der kleine Ole Finger zum Beispiel oder ein Herr, der mit einem vom Chef geschenkten Los eine Kettensäge gewann. „Seit die Gewinnausstellung eröffnet ist, bin ich hier dabei“, erzählte Katrin Ritter. Dem Abitur soll demnächst ein Studium folgen, und zwischendurch verdient sie sich ein paar Euro beim Verkehrsverein. Der beschäftigt insgesamt vier junge Frauen speziell für die Betreuung der Gewinnausstellung in Form von Mini-Jobs, wie Geschäftsführerin Monika Redling erklärte. „Das macht schon Spaß. Zuerst der Losverkauf hier inmitten der Gewinne und nun die Ausgabe der Gewinne. Da kommen Leute in der festen Annahme, sie hätten gerade mal 10 Euro gewonnen, wir prüfen die Nummer und stellen fest, dass sich ein Briefkasten hinter der Gewinnnummer verbirgt. Oder das große Tafelservice“, erzählt Katrin. Am zweiten Heimatfestsonntag ging die Stimmung im Ratssaal der Stadt ein wenig in den Keller – die Lose waren alle. Der Losverkauf lief in diesem Jahr tatsächlich „außerordentlich gut. Wir sind über den Verlauf der Lotterie sehr zufrieden“, resümierte der Verkehrsvereinsvorsitzende Klaus Grigoleit. Der Vereinsvorstand habe bereits beschlossen, die Losanzahl aufzustocken. „Im kommenden Jahr werden wir 33 333 Lose drucken lassen und verkaufen. Und die Anzahl der Gewinne wird sich auf 666 erhöhen“, läutet der Verkehrsverein bereits weit vor Silvester mit 2010 ein Schnapszahljahr ein. Vorerst aber werden die restlichen Gewinne dieses Jahres ausgegeben. Noch bis kommenden Freitag geschieht dies im Ratssaal der Stadt auf der Schloßfreiheit. Die dann noch nicht abgeholten Gewinne werden in die Geschäftsstelle des Verkehrsvereins, Kirschallee 3, überführt. „Es wäre schön, wenn alle Gewinne nächste Woche abgeholt sind. Wer danach erst abholt, müsste anrufen und in der Kirschallee vorbeikommen“, so Vereinsgeschäftsführerin Redling. Die Telefonnummer ist auf den Gewinnlosen abgedruckt. Ein Letztes bliebe nachzutragen: Die Firma Glanzexpress Schondorf&Giehl OHG hat den 3. Preis (den Motorroller) gesponsert. Versehentlich wurde dies gestern dem Motorradhaus Bernd Schüler zugeschrieben.

 

Ole Finger aus Steckby hat 10 Euro bei der Zerbster Pferdemarktlotterie gewonnen.

 

 

 

Neben Heike Schleusner und Anna Wilke sind (v.l.) Katrin Ritter und Madlin Werner für die Betreuung der Gewinnausstellung zuständig. Noch bis kommenden Freitag geben sie Gewinne aus.

 

 

 

Volksstimme vom 21.08. 2009

 

 

 

Pferdemarktlotterie

 

Motorroller gewonnen mit Los vom Chef

 

Zerbst (td). „Ich konnte es gar nicht fassen, ein toller Gewinn!“ Sabine Herrmann ist völlig überrascht. Die Gommeranerin hatte wie ihre Kolleginnen und Kollegen in der Firma allfein drei Pferdemarktlose an die Lohntüte geheftet bekommen. „Eine prima Sache“, fand die Verkehrsvereinsgeschäftsführerin Monika Redling. Dass nun der dritte Hauptgewinn, das Moped im Wert von über 1000 Euro, als Gewinn heraussprang, „hat mich völlig aus dem Häuschen gebracht“, erzählte die glückliche Gewinnerin gestern. Die Kollegen freuen sich auch alle mit, und mancher hat ja auch selbst was gewonnen“, so Frau Herrmann. Selbst wird sie den Motorroller wohl nicht nutzen: Sie ist lieber und bislang ausschließlich auf vier Rädern unterwegs.

 

 

 

Volksstimme vom 18.08. 2009

 

Hauptgewinn der 108. Zerbster Pferdemarktlotterie an Gewinnerin übergeben

 

Krankenschwester: „Mein erster Volltreffer – toll!“

 

Von Thomas Drechsel

 

Zerbst. „Als Erstes war ich total platt. Völlig überrascht. Und dann hab ich mich natürlich gefreut.“ Susan Fink hat in diesem Jahr den Hauptpreis der Zerbster Pferdemarktlotterie gewonnen. Gestern wurde ihr der blaue Mazda 2 offiziell übergeben. Die 23-Jährige ist als Krankenschwester auf einer chirurgischen Station im Krankenhaus Zerbst tätig. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen besuchte sie am Heimatfest-Mittwoch den Schloßgarten. „Das hat Tradition.“ Auf der Schloßfreiheit stand dann dieser Mazda und animierte zum Los-Kauf. Susan hatte als Einzige der Acht eine Gewinnnummer auf dem Zettel zu stehen. „Nun wollten wir auch wissen, was es so zu gewinnen gibt.“ Von der Gewinnausstellung zurück auf der Schloßfreiheit, kam neben dem Durst auch Lust auf einen erneuten Los-Kauf auf. Die wurden dann aber bei Stefan Wallwitz am Ausschank gekauft. „Ich hatte wieder als Einzige eine Nummer auf dem Los zu stehen. Das war dann auch der Volltreffer“, erzählte die sympathische junge Frau gestern. Ab und zu spiele sie beim Lotto mit, doch „gewonnen hatte sie bislang nichts. „Das ist mein erster Volltreffer. Einfach toll. Ein hübsches Auto, aber ich hab schon eins“, meinte sie mit einem fast entschuldigenden Lächeln. Sie wird es veräußern „und das Geld dann auf die hohe Kante legen. Nicht für ein anderes Auto, aber irgendwann vielleicht als Anzahlung für ein Haus.“ Das versöhnte dann die Verkehrsvereins-Geschäftsführerin Monika Redling, den Vereinsvorsitzenden Klaus Grigoleit sowie Mazda-AZZAutohausinhaberin Gisela Achilles vollends. „Schön, dass der Gewinn in die Nähe von Zerbst gegangen ist und natürlich freuen wir uns, dass eine solch sympathische junge Frau gewonnen hat“, meint Frau Redling. Die Gewinnausstellung im Zerbster Rathaus, erklärte sie am Rande, sei zwischenzeitlich bereits zu etwa zwei Dritteln geleert. Seit Montag werden die insgesamt 600 Gewinne ausgegeben.

 

 

 

Volksstimme vom 11.08. 2009

 

108. Zerbster Pferdemarktlotterie

 

Für Losnummer 347 gibt es in Zerbst einen nagelneuen Mazda

 

Von Thomas Drechsel

 

Zerbst. Der Hauptgewinn der 108. Zerbster Pferdemarktlotterie, ein himmelblauer Mazda im Wert von rund 14 000 Euro, wurde gestern dem Inhaber der Losnummer 347 zuerkannt. Klaus Grigoleit, Vorsitzender des Lotterieveranstalters Verkehrsverein Zerbst e. V., fungierte als Glücksfee und hatte somit genau 324 Losnummern für die Sach- und Geldpreise zu ziehen. Dies erledigte er souverän vor rund 30 anwesenden Gästen binnen knapp zwei Stunden. Mancher hatte mehrere Gewinnnummern auf seinem Zettelchen notiert. Hin und wieder entfuhr einem ein leises „Jaaaa!“, als Fortuna in Gestalt des Verkehrsvereinsvorsitzenden zuschlug. Und manchmal auch ein leises „Mist!“ Zur diesjährigen Pferdemarktlotterie wurden 30 000 Lose verkauft. 600 trugen eine Gewinnnummer. Sie alle waren bereits am Mittwoch der Heimatfestwoche nahezu komplett veräußert. „Wir haben den Verkauf dann in den Außenstellen deutlich gedrosselt, um wenigstens hier im Ratssaal der Stadt, wo die Gewinnausstellung eingerichtet ist, noch ein paar vorrätig zu haben“, erzählte Vereinsmitglied Edeltraud Heise. Mit über 50 Verkaufsstellen war der Verein in die 108. Lotterie gestartet, und viele Lose wurden zu Hunderten von Unternehmen gekauft. „Die Firma Allfein hat zum Beispiel 800 Lose für die eigene Belegschaft erworben, und die Firma Glanzexpress ebenfalls 500. Das sind ganz schöne Kontingente, und wir als Veranstalter haben uns natürlich sehr gefreut“, meint Grigoleit. Überhaupt: Ohne die große Gemeinschaft der Lotterie-Unterstützer wäre sie nicht zu veranstalten. „Wir danken daher jedem einzelnen Gewerbetreibenden, jedem Händler, jedem Anwalt, Physiotherapeuten, Handwerker oder Geschäftsführer für die vielen gesponserten Preise und für die Geldspenden. Nur so konnten wir diese attraktiven Gewinne in die Lotterie einbringen“, lobt der Vorsitzende. 175 Sponsoring-Verträge belegen die Verbundenheit der Zerbster Geschäftswelt, aber auch aus benachbarten Orten bis nach Loburg, mit der Traditionslotterie. „Herausragend beteiligt haben sich die Kreissparkasse, die Stadtwerke Zerbst, die Stromversorgung Zerbst, die Glanzexpress Schondorf & Giehl OHG, die KmB Technologie GmbH, die Mazda AZZ GmbH, Euro-Bike, die Spedition Harry Meyer, die Volksbank Dessau-Anhalt e.G. sowie die Schmidt & Partner Steuerberatungsgesellschaft. Sie alle sind mit teils deutlich über 500 Euro dabei“, dankte Grigoleit. Nach geringerer Nachfrage in Vorjahren äußerte er sich über den diesjährigen Verlauf „sehr zufrieden. Vielleicht bringen wir im nächsten Jahr 33 333 Lose heraus. Ist doch eine hübsche Schnapszahl, finde ich, aber entschieden wird das natürlich im Verein.“ Verkauft wurden die Lose bis nach Dessau, ins Köthener Land wie auch nach Loburg und Gommern. Zur Ausspielung kamen 300 Sachpreise sowie 24 definierte Geldpreise zwischen 20 und 500 Euro. Die dann letztlich verbliebenen 276 Gewinnlose gewannen 10 Euro – nicht schlecht bei einem Lospreis von 1,50 Euro. Die komplette Gewinnliste ist demnächst im Internet unter folgenden Adressen nachlesbar:

 

 

 

Volksstimme vom 31. Juli 2009

 

108. Zerbster Pferdemarktlotterie: „Sponsorenabend“ als Dankeschön

 

Zum Heimatfest-Start bereits gut 10 000 Lose verkauft

 

Von Antje Rohm

 

Zerbst. Für einen ersten Vorgeschmack auf das heute beginnende Heimat- und Schützenfest sorgte am Mittwoch der Zerbster Verkehrsverein. Zwei Tage vor der eigentlichen Festeröffnung lud der Vereinsvorstand zum „Sponsorenabend“ in die Gewinnausstellung der 108. Pferdemarktlotterie im Saal des Rathauses ein. Diese Art, fürs Sponsoren-Engagement um die Lotterie Dank zu sagen, ist inzwischen guter und gern angenommener Vereinsbrauch. Der Verkehrsverein kann Jahr um Jahr auf viele Partner setzen, die sich dem Bestand der traditionsreichsten Lotterie Sachsen-Anhalts verbunden fühlen. „Wir haben in diesem Jahr mit 250 Unternehmen Gespräche geführt und konnten 175 Sponsorenverträge abschließen. Das sind 25 mehr als im vergangenen Jahr“, freute sich Verkehrsvereinsvorsitzender Klaus Grigoleit am Mittwochabend. Er dankte in diesem Zusammenhang besonders den Mitgliedern der Lotteriekommission des Vereins um Edeltraud Heise und – die Vorbereitung auf den diesjährigen 108. Lotteriejahrgang insgesamt betreffend – Monika Redling, Geschäftsführerin des Verkehrsvereins. „Der besondere Dank“ gelte natürlich den Sponsoren, so Klaus Grigoleit. Aber auch dem Zerbster Bürgermeister Helmut Behrendt (FDP) und dem Bau- und Wirtschaftshof „als bewährten Partnern“ der Lotterie sowie all jenen, die den Losverkauf übernommen haben. Der Anfang Juli begonnene Verkauf der 30 000 Lose läuft nach Einschätzung Klaus Grigoleits „recht ordentlich“. 10 000 Lose seien schon verkauft, weitere 14000 Lose bereits an den Verkaufspunkten im Umlauf. Das entspreche dem Stand des Vorjahres „und da waren bekanntlich am Ende des Heimatfestes alle Lose weg“. Preise im Gesamtwert von 30 000 Euro, einschließlich des Hauptpreises, eines Pkw Mazda 2, sind in diesem Jahr zu gewinnen. Mit 300 Sach und 300 Geldgewinnen wurde die Anzahl des Vorjahres verdoppelt. Einen attraktiven Überblick über die Lotterie-Preise gibt die Gewinnausstellung, die heute um 19 Uhr offiziell im Ratssaal eröffnet wird und während des gesamten Heimat- und Schützenfestes zu besuchen ist, und zwar bis zur öffentlichen Ziehung der Gewinne am 10. August um 10 Uhr. Auch das ist eine der Traditionen, die der Verkehrsverein mit der Pferdemarktlotterie verbindet. Traditionen, die für den Vereinsvorsitzenden aber „kein Ruhekissen, sondern ein Sprungbrett zu immer auch Neuem und noch Besserem“ sind.

 

 

 

 

Heute Abend wird die Gewinnausstellung zur 108. Zerbster Pferdemarktlotterie offiziell eröffnet.

Fotos (2): Antje Rohm

 

 

 

Klaus Grigoleit (r.), Vorsitzender des Zerbster Verkehrsvereins, eröffnete den „Sponsorenabend“ zur Pferdemarktlotterie.

 

 

 

Volksstimme vom 30. Juli 2009

 

Die Zerbster Pferdemarktlotterie und eine besondere Zerbster Geschichte

 

Die Friebels und die Pfeifers – eine Lotterie-Familie

 

Die Zerbster Pferdemarktlotterie – 1878 zum ersten Mal ausgespielt und 2009 im 108. Jahrgang – beschreibt Traditionen. Und schreibt Geschichten. Eine Familiengeschichte zum Beispiel. Verbunden mit den Namen Friebel und Pfeifer.

 

Von Antje Rohm

 

Zerbst.

 

Drei Währungen.

 

Das, auch das, macht die Zerbster Pferdemarktlotterie für Sabine Pfeifer aus. DDR-Mark, D-Mark, Euro – ihre persönliche Lotterie-Zeitrechnung. Seit 33 Jahren ist die Zerbsterin der Pferdemarktlotterie aktiv verbunden. Seit 23 Jahren ihr Mann Karl-Heinz. Seit 43 Jahren ihre Mutti Margot Friebel. Eine Familiengeschichte der besonderen Art ist das. Eine, die ein gutes Stück Zerbster Heimat- und Schützenfest prägt. Begonnen hat sie mit Hans Friebel. „1966 hat Vati die Lotterie übernommen“, erzählt Sabine Pfeifer. Hans Friebel und seine Frau Margot, von Anfang an immer zur direkten Heimatfest-Zeit mit dabei, waren Hausmeister beim damaligen Rat der Stadt Zerbst. 60 000 Lose wurden insgesamt verkauft, nicht von Friebels allein. Zwei DDR Mark kostete ein Los. Den „Stand“, zuerst war‘s nur ein kleiner Hocker, hatte Hans Friebel schon damals immer vor der Sparkasse auf der Alten Brücke – wie es bis heute Familientradition ist. Während des Heimatfestes zog er in die Gewinnausstellung im Saal des Rathauses in der Schloßfreiheit 19 (heute Freinet-Schule) um. Hans und Margot Friebel betreuten die Ausstellung auch, schlossen sie auf, haben sie geschmückt, sauber gemacht. „Vati konnte es so regeln, dass er vormittags ein paar Stunden gearbeitet hat und nachmittags Lose verkaufen konnte“, erzählt Sabine Pfeifer. Sie und ihre beiden Geschwister „sind immer in den Sommerferien mit eingesprungen“. Sabine Pfeifer selbst erstmals 1978, mit 12 Jahren. Die familiäre Lotterie-Verbundenheit setzt sich fort. „Sowie ich meinen Freund hatte, war der mit dabei“, sagt Sabine Pfeifer, wie es ihren heutigen Mann Karl-Heinz zur Lotterie „verschlug“. Schwester Ute Leps, Tochter Daniela, Neffe Marko Leps und Nichte Patrizia Steigemann gehören oder gehörten zu denen, die in den vielen Jahren schon den Losverkauf unterstützten. Hans Friebel, liebevoll auch „Hänschen“ oder „Hans im Glück“ genannt, hat nicht nur Pferdemarktlotterie-Lose verkauft, sondern auch die so genannten Fortuna-Lose. Sitzt nicht nur vor der Sparkasse oder in der Gewinnausstellung, sondern war abends mit seinen Losen auch in Zerbster Kneipen unterwegs. „Er hätte gern noch die 100. Lotterie mitgemacht“, weiß Tochter Sabine vom beliebten und bekannten Losverkäufer. Das ist ihm nicht vergönnt. Hans Friebel stirbt kurz zuvor im Januar 2001 70-jährig. In diesem Jahr fällt es den Familienmitgliedern schwer, ist es teilweise unmöglich, den Losverkauf zu bestreiten. Immer wieder werden sie auf den verstorbenen Ehemann oder Vater angesprochen. Aber wie ein Vermächtnis haben sie ihm versprochen, weiter zu machen. „Wir haben uns dafür entschieden, auch, weil wir noch viele Helfer hatten“, so Sabine Pfeifer. Margot Friebel bleibt bis heute die Vertragspartnerin des Zerbster Verkehrsvereins. Als sie die Lotterie von ihrem Mann übernimmt, stehen jährlich 40 000 Lose zum Verkauf, zum Stückpreis von 3 D-Mark.

 

„Beim Heimatfest standen die Leute Schlange“

 

Heute ist Margot Friebel allerdings  nicht mehr selbst im Losverkauf dabei. Die Gesundheit lässt es nicht mehr zu. Tochter und Schwiegersohn vor allem lösen sich in diesen Wochen am Stammplatz vor der Sparkasse und ab morgen dann vor dem Rathaus auf der Schloßfreiheit ab. Beide arbeiten in Schichten und versuchen, entsprechend den Losstand zu besetzen. „Ein Dankeschön gilt auch dem Arbeitgeber, das wir bisher immer zum Heimatfest Urlaub nehmen konnten“, wendet sich Sabine Pfeifer vor allem an die Aluminiumgießerei Jobs GmbH, in der ihr Mann arbeitet und sie auch arbeitete. Gut sei immer auch das Verhältnis zu den Vertretern des Zerbster Verkehrsvereins gewesen. Der Verein richtet die Lotterie seit 17 Jahren aus und hat von 2001 bis 2004 einen Hans-Friebel-Preis ausgelobt. Der Gedächtnispreis wurde für besondere Verdienste um den Losverkauf vergeben – und blieb alle vier Jahre in der Familie. Sabine Pfeifer selbst sammelt Fotografien und Zeitungsartikel, um in entsprechenden Alben an den Vater und die Familien-Lotterie-Geschichte zu erinnern. Im 108. Pferdemarktlotterie-Jahrgang stehen 30 000 Lose zum Verkauf. Ein Los kostet 1,50 Euro. „Es ist schwieriger geworden“, schätzt Sabine Pfeifer die Lotterie-Situation ein. Und erinnert an die 60er und 70er Jahre, als der Losverkauf bereits im Mai begann und die Heimatfest-Besucher Schlange standen, um noch eines der begehrten Lose zu ergattern. In zwei, drei Stunden waren sie ausverkauft. Teilweise habe es sie auch nur „unterm Ladentisch“ gegeben. Das würden sich Lotterie-Verantwortliche und Losverkäufer heute wünschen. Der Reiz des Lotterieglücks wird trotz auch in diesem Jahr attraktiver Preise oft von der finanziellen Situation gebremst. Es kommt aber auch vor, dass gleich größere Loskontingente gekauft werden, wie jene 200 Stück für ein Roßlauer Altersheim. Und Stammkunden sind den Friebel-Pfeifers geblieben. „Die schreiben uns an oder kommen manchmal zum Fest vorbei“, aus Potsdam, aus Belzig … Früher, erzählt Sabine Pfeifer, haben sie auch Lose und Gewinnlisten verschickt. Von mittags um 12 Uhr bis „uchstehude“ (Sabine Pfeifer) werden die Mitglieder der Lotterie-Familie in den kommenden elf Fest-Tagen am wettergeschützten Stand auf der Schloßfreiheit anzutreffen sein. „In diesem Jahr ziehen wir das durch. Was nächstes Jahr wird, wissen wir noch nicht“, so Sabine Pfeifer. Das Potenzial an helfenden Familienmitgliedern wird kleiner. Und wie stand es in all den Jahren mit dem eigenen Losglück? Sie würden nicht immer selbst Lose nehmen. „Vor vier Jahren hat die Tochter mal einen Gutschein gewonnen. Und dann waren da noch mal fünf Euro“, erzählt die langjährige Losverkäuferin. Den ganz besonderen Glücksblick hat offensichtlich also auch die Zerbster Lotterie-Familie nicht entwickelt. „Sonst waren es immer nur Nieten.“

 

 

 

Uwe Goritzke versucht sein Losglück am Stand der 108. Zerbster Pferdemarktlotterie bei Sabine Pfeifer (hier mit Tochter Natalie) am traditionellen Standort vor der Sparkasse. Fotos: Antje Rohm/Archiv/privat (2)

 

2001 übergab der damalige Vorsitzende des Zerbster Verkehrsverein, Edwin Sperling (Mitte), den ersten

Hans-Friebel-Preis an Sabine und Karl-Heinz Pfeifer

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine seltene Aufnahme: Das Ehepaar Margot und Hans Friebel auf dem Zerbster Heimatfest im Jahr 2000

 

 

 

Hans Friebel beim Losverkauf in der Gewinnausstellung der Pferdemarktlotterie 1982